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Sehenswertes in Hansestadt Greifswald
 
 
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Klosterruine Eldena

Lage

Kloster EldenaDas Kloster Eldena befindet sich in Eldena, einem Ortsteil von Greifswald, und ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster. Die Entfernung zur Hansestadt Greifswald beträgt fünf Kilometer. Leider ist lediglich die Ruine des ehemaligen Klosters erhalten.

Beschreibung

Das Kloster Eldena wurde im Jahre 1190 nach der Zerstörung des Zisterzienserklosters Dargun 1172 erbaut. Zu Gründungszeiten hieß das Kloster allerdings „Hilda“, wie die Ortschaft Eldena vor dem späten 14. Jahrhundert hieß.

 

Blick auf das Kloster
Im 30-jährigen Krieg wurde das Kloster schwer beschädigt und verfiel danach zunehmend aufgrund fehlender Mittel für Reparatur- und Erhaltungsmaßnahmen.

 

Im 17. Jahrhundert wurde das Kloster des Öfteren für die Ausbesserung der Befestigungsanlagen in und um die heutige historische Altstadt Greifswalds genutzt. Auch die Universität beteiligte sich am Abbruch des Klosters, um mit dem gewonnenen Baumaterial Amtsgebäude zu errichten.

 

 

Um 1800 sollten dann die restlichen Mauerteile beseitigt werden, jedoch machten die Gemälde und Zeichnungen von Caspar David Friedrich auf den Zustand der Ruinen aufmerksam und führten 1828 zur Sicherung der heutigen Ruinen. Er bewirkte damit, dass auf dem Klostergelände ein Park angelegt wurde, der noch heute zu einem erlebnisreichen Spaziergang einlädt.

 

Blick auf das KlosterIn den Jahren 1926 und 1927 wurden wissenschaftliche Ausgrabungen durchgeführt, um die ursprüngliche Beschaffenheit des Klosters zu rekonstruieren. Ein Teil, der bis heute teilweise erhalten ist, ist der „Bierkeller Eldena“, welcher ursprünglich durch die Mönche genutzt wurde. Bis 1932 war die Brauerei in Betrieb, musste dann jedoch aufgrund des großen Konkurrenzkampfes die Produktion einstellen.

Das Kloster Eldena gehört wie die drei gotischen Kirchen Greifswalds zu den bedeutenden Bauwerken der Backsteingotik. Heute bildet die Klosterruine eine der Kulissen der Ostseefestspiele des Theaters Vorpommern, für mittelalterliche Spektakel oder für das Klosterspektakel.

Besonderheiten

  • Die älteste Backsteinmauer auf dem festländischen Gebiet Vorpommerns
  • Ältester bekannter Grabstein an der Innenseite der Westmauer des Klausurostflügels

 

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